Mittwoch, 24.09.2014
Heute wird kein Rush angeboten. Aber Ausschlafen zu wollen ist zwecklos, um 7.30 Uhr bin ich wach und starte unser übliches Prozedere. Wir verlassen um kurz nach 10.00 Uhr das Hotel und fahren zum High Line Park, um uns den letzten Bauabschnitt anzuschauen, der erst kürzlich fertig gestellt wurde.| Von der High Line hat man einen guten Blick auf die New Yorker Straßenschluchten... |
| ... und unzählige abgestellte Züge. |
| Berittene Polizisten als Touristenattraktion |
Wir sitzen wieder in der ersten Reihe. Da die Bühne nicht so hoch ist, werden wir wohl diesmal auch die Oberschenkel der hinteren Tänzer sehen. Und das lohnt sich, denn an Ausstattung und prachtvollen Kostümen wurde nicht gespart.
Um 16.30 Uhr endet die Show und wir sind schon auf dem Weg zur Lotterie von "The Book of Mormon". Hier stehen bestimmt 150 Leute, es gibt nur 20 Tickets. Aus dem Ziehen der Namen wird eine richtige Show gemacht, sie dauert 15 Minuten und wir gewinnen nicht. Jetzt wird die Zeit knapp für die nächste Lotterie in die 46. Straße von "If/then". Leider auch nicht gewonnen. Auch die 18.00 Uhr Lotterie von "Hedwig and the Angry Inch" meint es nicht gut mit uns, trotz relativ übersichtlichem Andrang.
Wir starten Plan B und reservieren für 20.00 Uhr einen Tisch im "Becco". Hier haben wir schon bei unserem ersten New York Aufenthalt vor 10 Jahren des öfteren gegessen. Inzwischen ist der Laden schwer in Mode gekommen und hat die Preise angezogen. Wieder sitzen wir an Tischen, die unwesentlich größer sind als unsere Servietten. Zum Glück haben wir online reserviert. Eigentlich hatte ich gedacht, daß es nach Beginn der Broadway-Shows in den Restaurants ruhiger werden müßte, aber Fehlanzeige.
Steffen zieht es wieder zur Pasta. Wir bestellen beide das "10 Jahre NYC Gedächtnis"-Menü: Die Pasta Sinfonie. Für den Preis von $23,95 plus Tax und Tip bekommt man eine ausgezeichnete Vorspeise (entweder "Ceasars Salad", der auf keiner amerikanischen Speisekarte fehlen darf, oder Antipasti) und kann dann von den drei Sorten Pasta des Tages soviel essen wie man möchte, was als "bottomless Pasta" bezeichnet wird. Ich gönne mir dazu noch einen leckeren Rosé.
Hier ist wieder eine Armada von Kellnern, Abräumern und "Pasta Sinfonie"-Verteilen unterwegs. Kaum ist ein Tisch leer wird er schon wieder neu belegt. Der Geräuschpegel macht jede ruhige Unterhaltung unmöglich.
Um 21.00 Uhr verlassen wir genudelt das Restaurant, setzten uns noch ein bißchen auf den Times Square und sind um 22.15 Uhr im Hotel.