Von Traverse City nach Grand Haven

Mittwoch, 17.09.2014

Von Traverse City nach Grand Haven
Wir haben gut geschlafen, es ist ein strahlender Morgen und wir genießen den Blick auf den See aus unserem Zimmer.
Blick aus unserem Hotelzimmer...
... für die Liegestühle ist es etwas zu frisch.
Nach dem Frühstück fahren wir nach Grand Haven. Auf den Weg dorthin machen wir einen Stop in Manistee, fahren aber gleich recht schnell weiter. Den nächsten Stop legen wir in Ludington ein. Hier sehen wir uns ein bißchen um und essen im House of Flavours zu Mittag (Cheeseburger für Steffen, Veggie Wrap für mich).
Ludington Downtown
In Grand Haven checken wir im Hotel Hotel Rodeway Inn (eine Nacht für 43,86 Euro, inklusive WLan und Frühstück) ein. Es ist einfach aber okay, nur ein bißchen laut. Grand Haven ist nett, aber schnell angeschaut, wir fahren weiter nach Holland. Holland ist, wie der Name schon vermuten läßt, das kulturelle Zentrum aller Niederländer in den USA. Außerhalb der Stadt gibt ein Dutch Village, das auch richtig nach Holland aussieht. Bis auf die Geschäfte ist es geschlossen, aber wir bekommen trotzdem einen Eindruck. Nebenan gibt es eine Mall, aber die hat schon bessere Zeiten gesehen. Zumindest gibt es ein GAP Outlet und Steffen kauft ein T-Shirt. Auf dem Rückweg möchte er noch zu "Best Buy", einem Elektronikmarkt. Glück für mich, denn nebenan ist ein riesiges Arts and Crafts Geschäft, in dem ich günstig einkaufe, weil wieder mal Sale ist.
Eine alte Dampflock in Grand Haven
Windmühle im Museumsdorf von Holland, Michigan
Es gibt einen Candleshop mit unzähligen...
... in Handarbeit hergestellten ziemlich kitschigen Kerzen.
Neben dem Highway sehen wir immer wieder Hinweise auf Obstplantagen, besonders Blaubeeren, Äpfel und Pfirsiche. Leider ist die Saison schon vorbei und die Farmen, die man besichtigen kann, haben schon fürs Publikum geschlossen.

Gegen 19.30 Uhr gibt es im Applebee's Abendessen. Ich bestelle einen Cocktail von der Aktionskarte, die von der Kellnerin stark beworben wird. Und jetzt kommt wieder was Neues: Ich muß der Kellnerin ein Ausweisdokument geben, das zeigt sie dem Restaurantleiter, der genehmigt meine Bestellung, denn er hat sich nun vergewissert: ich bin älter als 21 Jahre. Ich bekomme meinen Ausweis zurück, dann kommt der Cocktail: Limo mit homöopathischen Dosen von Wodka und einer Erdbeere zur Deko.

Das Essen ist auch nicht überragend, Steffens Rippchen sind relativ trocken. Das Leckerste sind die frittierten Zwiebelringe, die es als Belohnung für den Check-In in der Yelp-App auf Steffens Smartphone gratis als Vorspeise gibt, die wir aber leider in vergeblicher Erwartung anderer Köstlichkeiten nicht aufessen.