Von Grand Haven nach Chicago

Donnerstag, 18.09.2014

Von Grand Haven nach Chicago
Unsere Landpartie endet so langsam. Nach dem Frühstück fahren wir wieder Richtung Chicago.

Um 11.00 Uhr haben wir die Lighthouse Place Premium Outlets in Michigan City erreicht. Wir wollen hier shoppen, da wir in New York keine Gelegenheit mehr haben werden eine Outlet Mall zu besuchen (es sei denn, wir fahren mit dem Bus raus nach New Jersey oder Upstate New York). Da wir wieder die Zeitzone wechseln, bekommen wir unsere Stunde "zurück" und so ist es nach Ortszeit erst 10.00 Uhr. Wir kaufen einige Kleidungsstücke, werden aber beide am Ende des Urlaubs unsere Zollgrenze von 430 Euro nicht annähernd erreichen. Wir sind nun mal keine Fashion Junkies und folgen eher praktischen Erwägungen.

Mittagessen gibt es um 14.15 Uhr im Schoops Burger, einem netten kleiner Diner in der Nähe. Danach müssen wir noch kurz zur Outlet Mall zurück, weil ich mich doch noch entschieden habe, eine Regenjacke zu kaufen, die ich anprobiert hatte.

Jetzt geht es weiter Richtung Chicago. Wir müssen quer durch die Stadt und es ist viel Verkehr, wir stehen teilweise im Stau und kommen nur langsam vorwärts. Deshalb fahren wir nicht erst ins Hotel sondern gleich zum iFly (freier Fall Simulator im senkrechten Windkanal, Steffen hat das u.a. bei den "Geissens" im Fernsehen gesehen und wollte unbedingt auch mal fliegen). Wir hatten für 20.00 Uhr zwei Plätze im Internet gebucht, sind aber nun um einiges früher da. Wir haben Glück und werden auf den 19.00 Uhr Termin umgebucht. Wir haben noch Zeit um uns andere "Flieger" anzuschauen (und daraus zu lernen), außerdem bekommen wir 30 Minuten vor unserem Flug eine Sicherheits- und Flugunterweisung.

Natürlich mußten wir wieder vorher auf alle Rechte und Regreßansprüche verzichten. Auch wurde Menschen mit Schulterproblemen davon abgeraten mitzumachen. Das mir bis vor drei Monaten die Schulter recht weh tat hatte ich natürlich schon wieder verdrängt.

Jeder darf zwei mal je eine Minute lang fliegen. Schon beim ersten Durchgang hat es bei mir gut geklappt, um nicht zu sagen, im Vergleich zu den anderen habe ich mich richtig gut angestellt. Allerdings bin ich in den beiden Folgenächten von den Schmerzen in Schulter und Arm aufgewacht. Jetzt (drei Wochen später) tut es immer noch ein bißchen weh, aber es wird wieder. Und was man noch wissen sollte: man sabbert beim Fliegen, ich kann es leider nicht netter ausdrücken. Nachdem unsere Gruppe durch ist darf unser Flugtrainer noch mal kurz alleine in die Röhre und uns zeigen, was für tolle Kunststücke hier möglich sind, wenn man das Fliegen erst einmal richtig beherrscht.
Zuerst versucht man alleine zu "fliegen"...
... am Schluß der zweiten Runde kann man (gegen Aufpreis) mit dem Trainer (in Rot) zusammen in die Höhe steigen.
Video von Heikes erstem Flug.
Neben dem iFly gibt es auch noch eine große Outlet Mall, aber es ist schon spät und wir haben Hunger, daher gibt es statt noch mehr Shopping ein Abendessen in einem Outback Steakhouse in der Nähe. Diese Restaurantkette hatten wir beim letzten Urlaub kennengelernt und dort sehr gut gegessen. Hier ist es auch lecker aber nicht so lecker wie in Florida und Steffen muß sein Filetsteak zurück gehen lassen, da es zu lange auf dem Grill lag. Das zweite ist dann wenigstens in Ordnung.

Danach fahren wir in unser Hotel, das Super 8 O'Hare Elk Grove Village direkt hinter dem Flughafengelände (hier zahlen wir für eine Nacht 54,59 Euro, WLan und Frühstück inklusive).