Samstag, 13.09.2014
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| Von Sturgeon Bay nach Munising |
Die Sonne scheint. Juchhu!
Obwohl wir schon viele USA Reisen gemacht haben können uns die Badezimmer Armaturen immer noch überraschen: Hier heißt es auf einem kleinen Hinweisschild mit Zeichnung (wenn ich nicht wüßte, daß es der Wasserhahn in der Wanne sein soll, es würde auch als Penis durchgehen): "Turn on water - nozzle the faucet." Unten am Wasserhahn ist noch ein Ring, den muß man herunter ziehen sobald das Wasser läuft. Aha.
Ich gehe zum Frühstück in eine kleine 50er Jahre Küche mit Sitztresen, wildem Möbelmix und ebenso zusammen gesammelten Geschirr und Besteck. Steffen bleibt auf dem Zimmer uns ißt sein Urlaub-Standardfrühstück: Weißbrot mit Nutella.
Obwohl es hier eher abgelegen ist sind die Hotels recht teuer und gut belegt. Zum Glück haben wir alle Übernachtungen im Voraus über das Internet gebucht. Bei allen Hotels, an denen wir vorbeikommen, leuchtet das Hinweisschild: "No vacancy". Die meistens Hotels hier schließen auch zwischen Oktober und April. Wie schon erwähnt, der Winter hier ist kalt und lang. Zur Zeit ist gerade Störsaison, die ist kurz und dauert nur 4 Wochen. Vielleicht ist auch deshalb alles ausgebucht. Wir sehen jedenfalls viele Gäste mit Angelausrüstungen.
Nach dem Frühstück verlassen wir den Lake Michigan und fahren durch bis Munising am
Lake Superior. Unterwegs verlieren wir eine Stunde, weil wir in eine andere Zeitzone kommen. Um 13.40 Uhr checken wir im Hotel AmericInn Munising (eine Nacht 84,91 Euro inklusive Frühstück und freiem WLan) ein und fahren dann weiter in die Stadt. Die ist klein und hat nicht viel zu bieten. Der eigentliche Star hier ist der See und die
Pictured Rocks National Lakeshore. Wir kaufen zwei Tickets für insgesamt 72$ für die 16.00 Uhr Bootstour. Bis dahin essen wir zwei Personal Pan Pizzas im Pizza Hut. Ich bin abenteuerlustig und probiere ein Strawberry Icetea, der mir gut schmeckt.
Danach fahren wir zum Anleger und ich stelle mich schon in die Warteschlange auf dem Steg, damit wir einen guten Platz auf dem Oberdeck bekommen. Steffen fährt schnell ins Hotel zurück um sich etwas Wärmeres anzuziehen. Zwar scheint die Sonne, aber auf dem See ist es windig und viel wärmer ist es auch nicht geworden. Auch hatte man uns am Ticketschalter geraten wir sollten alles anziehen was wir haben. Grundsätzlich ist es um diese Jahreszeit deutlich wärmer, aber dieses Jahr ist der Winter eher da.
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| Wir werden mit dem rechten Boot über den See fahren. |
Wir bekommen gute Plätze auf dem Oberdeck und nach den üblichen Sicherheitsinfos geht es los. Die Tour dauert 2,75 Stunden, ist wirklich sehenswert und zeigt die vielfarbigen Felsformationen der Küstenlinie. Aber es ist auch recht kalt und auf der Rücktour sucht sich Steffen ein warmes Plätzchen unter Deck. Diese Gelegenheit nutzt das Paar vor uns, mit dem wir schon kurz vorher geplaudert hatten, um sich über unseren Beziehungsstatus zu erkundigen. Aus irgendwelchen Gründen wollen sie genau wissen wie wir zusammenhängen. Lange zusammenlebend aber nicht verheiratet zu sein ist hier jenseits der großen Städte wohl kein gängiges Model.
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| Picktured Rocks... |
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| ... in vielen Formen und Farben. |
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| Gut einmummeln, es ist ziemlich kalt! |
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| Ein kleiner Wasserfall. |
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| In der Abendsonne. |
Nach der Tour fahren wir ins Hotel und wärmen uns auf. Da das gastronomische Angebot überschaubar und nicht sehr vielversprechend ist (ja, da gab es wieder die Internetrecherche), futtern wir ein Abendessen aus unseren Vorräten.